Reisebericht Australien 1996

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Kakadu N.P.

Der folgende Reisebericht enthält Auszüge aus dem Tagebuch von Nadine & Christoph Maggi.

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5. Tag, Donnerstag den 4. Juli
Der Wecker ging um 6 Uhr. Wir rollten unsere Schlafsäcke zusammen und verräumten unser Bett. Danach gab es ein leckeres Frühstück (australisches Früchtemüesli mit Milch und Orangensaft). Um 8 Uhr fuhren wir los. Wir hatten eine Fahrt von 200 km vor uns. Unterwegs füllten wir unseren Tank auf und kauften noch etwas zu trinken. Wir kamen an einem Sumpfgebiet vorbei, bei dem wir viele Wasservögel und einige Wasserbüffel beobachten konnten.
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Weiter ging die Fahrt. Wie eine Linie zog sich die Strasse schier endlos durch die Landschaft. Oft sah man sie bis zum Horizont. Plötzlich entdeckten wir am Strassenrand ein Wallabie ( kleine Känguruart ). Christoph bremste ab und das Känguru hoppelte über die Strasse und verschwand im Busch. Wir fuhren weiter und etwa um 12 Uhr erreichten wir den Campingplatz Kakadu Frontier Lodge. Nachdem wir uns einen guten Platz gesichert hatten, fuhren wir zum Nourlangie Rock. Dort konnten wir auf einem Rundgang verschiedene Felsmalereien der Ureinwohner bestaunen. Es war sehr heiss und wir waren froh, dass unser Auto eine Klimaanlage hatte. Weiter ging es zum Anbangbang Billabong-See. An einem lauschigen Plätzchen genossen wir dort die Einsamkeit, die Stille, die Natur und ein kühles Joghurt. Nach der kleinen Stärkung erklommen wir noch den Aussichtspunkt auf dem Nawurlandja Felsen. Zum Abschluss gingen wir noch zum Buba-Sumpf. Dort angekommen wurden wir von der überwältigenden Landschaft im Kakadu-Nationalpark ein weiteres Mal beeindruckt.
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6. Tag, Freitag den 5. Juli
Da wir heute die letzte Möglichkeit sahen nochmals zu versuchen nach Hause zu telefonieren, gingen wir um 6 Uhr 30 zu einer Telefonzelle. In der Schweiz war es 11 Uhr abends und Edy & Lisi waren zu Hause. Das Holidayphone von der Swiss Telecom fanden wir sehr praktisch. Nach dem Anruf brachen wir auf und fuhren nach Yellow Waters. An vielen Orten im Nationalpark brannten die Ranger und die Aboriginals das trockene Gras nieder, teils um grössere Feuer zu vermeiden und teils um gefährliche Schlangen zu töten. Deshalb sah die Landschaft an vielen Stellen verkohlt aus. Ausser den Blättern der 3m grossen Bäume, war nichts Grünes mehr zu finden.
Wir machten noch einen Abstecher zum Mirray-Aussichtspunkt. Um die schöne Aussicht auf die unendliche Weite geniessen zu können, mussten wir eine halbe Stunde ziemlich steil den Berg hinaufwandern. Die Mühe hatte sich gelohnt !
Danach fuhren wir zum Campingplatz namens Cooinda. Dort machten wir unsere erste Handwäsche. Die Campingplätze waren dafür bestens ausgerüstet und hatten Waschbecken, Waschmaschinen und Aufhängeständer.
Wir hatten für 13 Uhr eine Bootstour auf dem Yellow-River gebucht. Um 12.40 Uhr holte uns ein Bus beim Campingplatz ab. Nach einer etwa 5-minütigen Fahrt waren wir bereits bei unserem Boot, das etwa für 60 Personen Platz hatte. Ein Ranger erzählte uns während der 1.5 - stündigen Fahrt viel Wissenswertes über die Lebewesen und Pflanzen, die wir unterwegs sahen.
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Wir bekamen unzählig verschiedene Vogelarten, Salzwasserkrokodile und wilde Pferde zu Gesicht. Die Landschaft war unvergleichlich schön und wir genossen die Fahrt. Der Bus brachte uns dann wieder zurück zum Campingplatz.
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Christoph hatte am Ufer des Yellow-River viele Kakadus entdeckt und wollte unbedingt noch einige fotografieren. Nachdem wir die schon trockene Wäsche abgenommen hatten, fuhren wir also erneut zum Yellow-River. Danach machten wir noch einen Abstecher zum Aboriginal Culture Center. Dort befand sich eine ausserordentlich schön gestaltete Ausstellung über die Geschichte und Lebensweise der Eingeborenen. Wieder beim Campingplatz nahmen wir ein kurzes Bad im Swimmingpool. Danach kochten wir gemeinsam Plätzli und Reis. Dazu gab es Salat mit australischer Sosse, die sehr süss schmeckte.
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