Reisebericht Australien (Uluru-Kata Tjuta N.P.)

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Australien 1996 (Uluru-Kata Tjuta N.P.)

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Der folgende Reisebericht enthält Auszüge aus dem Tagebuch von Nadine & Christoph Maggi.


16. Tag, Montag den 15. Juli
Über Nacht waren Wolken aufgezogen, die dafür sorgten, dass es nicht mehr so kalt war wie in den Nächten zuvor. Heute Morgen war es im Vergleich zum gestrigen Morgen beinahe warm. Etwa um 8 Uhr fuhren wir beim Campingplatz ab. Unser heutiges Ziel war Yulara, das Ayers Rock Resort. Da wir nun auf einer befestigten Strasse fahren konnten, hatten wir die Strecke von 278 km schon um 11 Uhr 30 bewältigt. Unterwegs machten wir noch einen Halt um den Mt. Conner zu fotografieren, den wir zuerst für den Ayers Rock gehalten hatten.
Das Resort war ein kleines Dorf mit Bank, Post, Supermarkt, Hotels, Restaurants und einem Campingplatz, den wir nun erkundeten. Danach fuhren wir weiter in den Nationalpark Uluru - Kata Tjuta. Wir mussten pro Person A$ 10 bezahlen, da dieser Teil des Landes den Aboriginals gehört. Sie haben ihn 1985 zurückerhalten unter der Bedingung, dass er 99 Jahre der Nationalparkbehörde verpachtet wird.
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Wir fuhren zum Kata Tjuta, The Olgas, wo wir ein Joghurt zu Mittag assen. Nach der kleinen Stärkung wanderten wir den Valley of the winds walk, der 6km lang war und durch die kuriosen Felsblöcke führte. Die Felsen setzten sich aus mehreren Steinen zu einer überdimensionalen Nagelfluh zusammen. Dazu kam, dass die Felsen abgerundet waren, wie wenn Wasser sie abgeschliffen hätte. Doch es befanden sich auch Löcher im Felsen, die wie kleine Unterschlüpfe aussahen.Es blieb uns nach dieser überaus eindrücklichen Wanderung noch Zeit den Olga Gorge walk zu machen. Dieser führte uns zu einer Schlucht, in der es nur so von Touristen wimmelte. Wir fuhren nun zurück zum Resort, kauften noch das Nötigste ein und fuhren dann zu unserem Campingplatz.
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17. Tag, Dienstag den 16. Juli
Heute konnten wir endlich einmal länger schlafen, da wir nicht sofort weiterfahren mussten. Wir fuhren nämlich zum Uluru, Ayers Rock. Dort war ein Kulturzentrum, das über die Aboriginals und ihre Lebensweise informierte. Es war mit Malereien, Bildern, Texten und Videos sehr vielfältig und interessant gestaltet. Man erfuhr dort auch, dass der Ayers Rock für die Ureinwohner heilig ist, und dass sie nicht möchten, dass man ihn besteigt. Aber genau dieser Aufstieg ( the climb ) war die grösste Attraktion für die Touristen. Da ein sehr heftiger Wind ging und Nadine gemischte Gefühle gegenüber der Verletzung der für die Aboriginals heiligen Stätte hegte, stieg sie nicht hinauf. Christoph aber machte sich für den Aufstieg bereit, denn darauf konnte er nicht verzichten. Der schwierigste Teil der Strecke waren die ersten 300 m. Bei den steilsten Abschnitten waren Eisenketten an Stangen angebracht, an denen man sich festhalten konnte. Der ganze Aufstieg war eigentlich kein Problem, wenn da nicht dieser starke Wind gewesen wäre. Zum Teil war es recht anstrengend sich gegen die heftigen Windböen zu behaupten. Für den Aufstieg benötigte Christoph 40 min. Es hatte sich gelohnt. Man hatte eine herrliche Aussicht und die nähere Umgebung sah aus wie eine hügelige Mondlandschaft. Nach einer kurzen Pause machte sich Christoph auf den Rückweg. Er wunderte sich über das Schuhwerk einiger Leute ( barfuss, Sandale, Halbschuhe). Die meisten Leute trugen Turnschuhe, doch Christoph fühlte sich in seinen Wanderschuhen viel sicherer. Für den Abstieg brauchte er dann noch etwa 25 min.
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Wir machten dann noch eine kurze Wanderung um den Ayers Rock. An einigen Stellen sah der Felsen am Fusse wie ausgewaschen aus und hatte die Form einer Welle. Wir fuhren mit dem Auto noch um den "Rock", um ihn einmal von jeder Seite gesehen zu haben. Noch bevor wir herum waren, hielten wir bei einer kleinen Schlucht mit einem Wasserloch. Danach fuhren wir weiter. Es war etwa 15 Uhr 30 und wir wollten heute noch das 250 km entfernte Erldunda erreichen. Um etwa 17 Uhr 30 waren wir dort. Es war ein schöner Campingplatz mit guten Sanitäranlagen. Wir nahmen beide eine Dusche und freuten uns über das warme Wasser und die grosszügigen Platzverhältnisse.

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